Customer Service via Socialmedia, Kunden verlieren schnell die Geduld

  • Erste branchenübergreifende Studie „Kundenservice im Social Web“
  • Frauen ungeduldiger als Männer, Jüngere warten länger
  • Plattform „Allianz hilft“ zeigt Servicegeschwindigkeit in Echtzeit

Zeit ist Zufriedenheit: Kunden erwarten kompetente Antworten, aber vor allem schnelle Reaktionen auf Anfragen in sozialen Netzwerken. Dies zeigt die erste bran- chenübergreifende Untersuchung der Service-Erwartungen im deutschsprachigen Social Web. Im Auftrag der Allianz Deutschland fragte der Marktforscher YouGov 1.005 Internetnutzer, wie sie sich einen perfekten digitalen Service vorstellen.

Die Uhr im Blick
Die Erwartungen unterscheiden sich je nach Geschlecht und Lebensalter der Kun- den sowie nach Art der Anfrage. Am eiligsten haben es demnach Frauen zwischen 51 und 60 Jahren, die zu laufenden Verträgen oder Produktinformationen anfragen. Diese Zielgruppen wünschen sich mehrheitlich eine Antwort innerhalb von 60 Minu- ten. Die meisten befragten Männer und die unter 30-Jährigen haben dagegen bis zu zwei Stunden Zeit. Überraschenderweise zeigen unzufriedene Kunden mehr Geduld: die Hälfte akzeptiert bei ihren Beschwerden nämlich eine Reaktionszeit von bis zu drei Stunden. Je nach Branche variieren die Anforderungen an den Kundenser- vice. Telekom- und eCommerce-Firmen etwa müssen besonders schnell sein, Versicherern gestehen die Nutzer tendenziell etwas mehr Zeit zu.

Infografik_Allianz_Deutschland_AG_Service-Erwartungen_im_Social_Web

Kundenzufriedenheit durch Tempo und Transparenz
Die Allianz Studie zeigt außerdem, dass neben Tempo auch Kompetenz und Kundenorientierung zählen. Schnelligkeit und Verbindlichkeit begeistern 32 Prozent der Kunden. Sie legen aber auch Wert auf verständliche und persönliche Antworten (13 Prozent) und wollen Entgegenkommen des Unternehmens für ihr Anliegen (9 Prozent).

Die Studienergebnisse untermauern das Konzept der Service-Community “Allianz hilft”. Internetnutzer können dort zu Versicherungsthemen Fragen stellen, Antworten finden oder Erfahrungen austauschen. Alle Beiträge sind öffentlich sichtbar, so dass auch andere Kunden mit ähnlichen Anliegen von den gesammelten Informationen profitieren. Wenn Experten des Versicherungsunternehmens Beiträge im Forum schreiben, geben sie sich namentlich und mit Bild zu erkennen. Die Reaktionsgeschwindigkeit des Teams und der Bearbeitungsstatus der Kundenanfragen können alle auf der Startseite in Echtzeit sehen.

Diese Transparenz der Plattform veränderte vor allem die Bandbreite der angesprochenen Themen: Vor dem Start von “Allianz hilft” betrafen 90 Prozent der Kundenanfrage auf der Allianz Deutschland Facebook-Seite Beschwerden. Inzwischen geht es bei 89 Prozent der Dialoge um Vertrags- und Produktanfragen. Letztes Jahr als Facebook-App gestartet, ist “Allianz hilft” seit April 2014 auch als mobile Webseite und Tablet-/Desktop-Variante sowie auf Twitter verfügbar. Damit ist sie für alle Kunden erreichbar unabhängig von Gerät und sozialen Netzwerken.

 

Die komplette Studie mit vielen weiteren Zahlen und Fakten kann direkt bei der Allianz heruntergeladen werden.

Der Boom der Tablet-PCs ist ungebrochen

Der Boom der Tablet-PCs ist ungebrochen, 2013 dürfte die Zahl verkaufter Geräte nach Schätzungen des Branchenverbands Bitkom in Deutschland auf etwa acht Millionen gestiegen sein. Die Vorteile von Tablet-PCs: Sie sind leicht, handlich, intuitiv zu bedienen und vielseitig einsetzbar. Um alle Funktionen nutzen zu können, entscheiden sich die meisten User für eine Internetverbindung via WLAN. In den wärmeren Monaten des Jahres zieht es aber immer mehr Menschen mit ihrem Tablet ins Freie.

Flexible Prepaid-Angebote zur mobilen Tablet-Nutzung

Außerhalb des Wohnbereichs ist daher eine Mobilfunkverbindung erforderlich – UMTS oder LTE -, um mit dem Tablet auch ohne WLAN-Zugang online gehen zu können. Die erforderliche SIM-Karte muss im Gegensatz zum Gebrauch im Handy keinen Sprachtarif bieten, allerdings einen Internettarif. Hier gibt es mittlerweile bei fast jedem Mobilfunkanbieter entsprechende Angebote. Günstige Mobilfunk-Discounttarife sind beispielsweise bei blau oder NettoKOM erhältlich. Bei diesen Prepaid-Angeboten muss man sich nicht an einen langfristigen Vertrag binden, ist in der Nutzung flexibel und kann auf diese Weise Geld sparen. Der User bezahlt immer nur, was er auch tatsächlich verbraucht – oder kann sich nach Bedarf kostenlos Datenflats dazubuchen oder auch wieder “abbuchen” lassen.

Keine Abstriche beim Service

Die Internet-Startpakete mit SIM-Karte sind im Handel oder online erhältlich, danach kann man sofort lossurfen. Abstriche beim Service müssen User bei Prepaid-Angeboten vom Discounter nicht machen. Das wurde erst kürzlich in einer Umfrage des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Auftrag der Zeitschrift “Computer-Bild” unter rund 3.000 Mobilfunkkunden von 18 Anbietern bestätigt. Den ersten Platz belegte der Mobilfunkdiscounter “blau”. Neben dem höchsten Weiterempfehlungswert erhielt der Anbieter in der Kategorie “Tarif- und Preisgestaltung” als einziger die Note “gut”.

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