Spamemails und (Mit-)(Mit-)(Mit-)(Mit-)Störer-Haftung

Schon komisch was man manchmal alles für Meinungen zu lesen bekommt. So flog gerade eine eMail in mein Postfach in der sich eine Person X über Spam beklagt. Ist ja auch richtig, ich mag auch kein Spam.

Folgender Sachverhalt:
Person X bekommt eine eMail vom Spammer in der eine Webseite unseres Kunden Y beworben wird. Die dort beworbene Webseite hat ein gültiges Impressum inkl. Firmenname, Anschrift eMailadresse und Telefonnummern. (extra nochmal kontrolliert) Da stellt sich mir dann die Frage, warum wendet sich Person an uns und nicht an den Webseitenbetreiber?

Die eMail kam angeblich aus der Türkei. Für Person X steht jetzt fest, dass der dortige Anbieter nicht greifbar ist und kommt zu uns. Denn, wir sind Mitstörer!

Die Begründung in der eMail von Person X ist realtiv einfach :

[...] Spammer bekommt Geld von Kunde Y, genau wie Sie. Kunde Y möchte gerne Geld von mir haben. Kunde Y, Spammer und Sie sind die Profiteure des Spamlaufs also sind Sie auch haftbar. [...]

Wenn dem so ist und das ist die korrekte Darlegung für eine Mitstörerhaftung, habe ich noch ein paar die haftern sollten :)

1. RZ Betreiber -> bekommt von uns Geld, provitiert also auch
2. Carrier -> bekommt vom RZ Geld, RZ von uns… profitiert also auch davon
3. Hardwarelieferant -> Mussten wir ja auch alles bezahlen
4. u.s.w. u.s.w.

Ein Gedanke zu „Spamemails und (Mit-)(Mit-)(Mit-)(Mit-)Störer-Haftung“

  1. und am ende noch vater staat, der über steuern von der sache profitiert. ich wäre ziemlich entspannt bei so ner haarsträubenden forderung. wenn überhaupt was geht, dann doch wohl über kunde y, der profitiert direkt. ob auf gewollte oder ungewollte art wäre dann natürlich noch zu klären.

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