06. 04. 08
Basiert auf wahren Begebenheiten
Gestern Abend haben ich mir den Film “Die Welle” im Kino angesehen, sehr gut gemacht mitreissend, spannend und aufrüttelnd. Was mich aber sehr ärgert war direkt der erste Satz am Anfang des Films “Basiert auf wahren Begebenheiten”, stimmt nicht! Und wikipedia gibt uns auch die Antwort :
- Um mehr Dramatik zu erzeugen, endet der Film blutig; im Original wird das Experiment gewaltlos beendet.
- Anders als in der Vorlage verfällt der Lehrer hier selbst seinen Ideen.
- Der “Außenseiter” Robert Billings aus der Vorlage bleibt in der Figur des Tim bestehen; die Außenseiter-Problematik wird jedoch erweitert: Sinan, der Ausländer, Kevin, der Aggressive, Lisa, die schüchterne Dicke, und Marco, der aus zerrütteten Verhältnissen stammt, treten der Welle bei.
- Das Footballteam der Vorlage spielt im Film Wasserball; der Trainer ist Rainer Wenger selbst. Das entscheidende Spiel gegen eine benachbarte Schule gewinnt im Film größere Bedeutung für die Welle, da es während des Spiels zu Gewalttätigkeiten seitens der Welle-Mitglieder und zu einer Protestaktion des “Widerstands” kommt.
Sowas ärgert mich ja besonders …
Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Welle_%282008%29#Hintergrund
Bis auf wenige Ausnahmen – zu denen mir gerade kein Beispiel einfällt – würde ich sagen: der Film zu einem Buch ist immer schlechter. Oder anders: Hast Du das Buch gelesen, dann guck Dir den Film nicht an. Und umgekehrt. Ist genau so wie mit alten Kindheitserinnerungen. Filme beispielsweise, die man als Kind total toll fand, öden einen im “Alter” dann doch eher an. Die sollte man auch besser nicht gucken und lieber in guter Erinnerung behalten.
Auf wahren Begebenheiten kann vieles heissen. Dass sich etwas ähnliches ereignet hat reicht meistens schon. Der Rest wird dazugemogelt :)
Das stand ja wohl auch _basiert auf_ und nicht _entspricht_ …
Basiert auf wahren Begebenheiten muss deswegen ja nicht gelogen sein. Das ganze basiert ja auf einer wahren Begebenheit, das Ende ist halt filmüblich ausgeschmückt. Wobei, ich hätte den Film weitaus besser gefunden, wenn der Typ am Schluss nicht stirbt, sondern das ohnehin krasse Experiment auch so ausgeht, wie es in echt geschah.
There’s no business like showbusiness.
völlig richtig..”basiert auf wahren begebenheiten” heißt eigentlich bei sehr vielen filmen, dass sich etwas ereignet hat, dass sich der geschilderten begebenheit sehr ähnelt, aber nicht genau übereinstimmt..der rest wird natürlich dazuerfunden, um das publikum “anzuheizen” und um große spannung zu erzeugen
ist beispielsweise dasselbe bei x-factor – das unfassbare…da heißt es auch sehr oft, dass geschichten auf wahren begebenheiten basieren aber in wahrheit sind die geschichten einem ereignis nur “nachgebaut” – und zwar in einer völlig reißerischen darbietung, um das ganze viel kurioser, spannender und unheimlicher wirken zu lassen
X-Factor ist nicht ansatzweise so interessant wie Akte X.
Die Welle habe ich mal bei einem Videoabend gesehen. Nur den Schluss finde ich richtig gut.
Ich finde den Film nicht sonderlich gut…
Bei Wikipedia stehts allerdings anders.
Und wie stehts da??
Ja, ist schon sehr bemerkenswert…
Die Geschichte ist aber auch schon älter.
Also ich lese meist das Buch zu packenden Filmen und muss sagen, dass die Bücher immer besser sind als der Film…
Da sind die Männer immer schöner beim lesen :P
Ich erinnere mich ;)