17. 06. 10
Gestern haben alle unserer dogado Reseller eine E-Mail bekommen, in der wir sie dazu eingeladen haben sich die neue überarbeitete Version der Providerbox anzuschauen. Es handelt sich dabei um eine abgespeckte Version, in der alle Module deaktiviert sind und nur Einstellungen, Kundenübersicht und der Support-Bereich aktiviert sind.
Wichtig ist dieser Schritt, damit unsere Reseller in den nächsten Tagen schon vor dem Launch der neuen Providerbox ihr Design anpassen und für sich branden können. Hierzu gibt es einige Neuerungen, die es auch Leuten ohne jeglichen HTML oder CSS Kenntnisse ermöglicht ein komplett eigenes Layout entwerfen zu können. In den Einstellungen hat der Reseller nun folgende Möglichkeiten:
- Layout – Man kann die komplette Farbgebung aller Bestandteile der Providerbox nach eigenen Wünschen anpassen und ein eigenes Logo hochladen. Anders als bei der alten Version, ist nun auch die Benutzeroberfläche des Resellers im eigenen Design, nicht nur die ihrer Kunden.
- Subdomain – Hier können Reseller ihre eigene Subdomain unter der Domain providerbox.com einrichten, um den Kunden einen individuellen Login-Screen zu geben und direkten Zugriff auf die gebrandete Version zu ermöglichen. Außerdem gibt es die Möglichkeit eine komplett eigene Domain zu hinterlegen und diese auf die Providerbox weiterzuleiten, so dass die Kunden nicht über eine Providerbox-Subdomain auf das Portal zugreifen müssen.
- Portalname – Man kann der Providerbox einen eigenen Produktnamen geben, wenn dies gewünscht ist.
- Startseite – Ab sofort haben unsere Reseller auch die Möglichkeit sowohl ihren Resellern, als auch ihren Endkunden eine individuelle Startseite zu erstellen. Um dies so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir einen Editor implementiert, mit dem man unkompliziert ein optisch ansprechendes Layout entwerfen kann.
- Kundensupport – Auch der Support-Bereich kann nun editiert werden, eine eigene Telefon-Nummer, E-Mail-Adresse und ein individualisierbares Kontaktformular kann angegeben werden, um den Kunden direkteren Kontakt zu ermöglichen.
Dies sind allein die Features der Individualisierung, hinzu kommen noch einige Überarbeitungen hinsichtlich der Usablity und noch einige zusätzliche Features, die allerdings erst mit der finalen Version sichtbar werden.
17. 06. 10
Mit der Einführung der neuen Windows 2008 Virtualisierungen führen wir ebenfalls ein neues Feature auf den Hostsystemen ein: erweiterte Redundanz.
Alle neuen Windows 2008 Hosts, auf denen Virtuozzo zum Einsatz kommt, werden zukünftig durch das sogenannte “Teaming mit FailOver“ eine doppelte Ausfallsicherheit haben.
Im Teaming werden mindestens 2 Netzwerkkarten zu einem virtuellen Interface gebündelt. Eines der beteiligten physikalischen Interfaces ist immer aktiv, die anderen lauern im Standby auf Ihren Einsatz. Für den Fall, dass das aktive Netzwerkinterface wegfällt, sei es durch ein defektes Interface am Server oder durch einen Ausfall des Switches, wird automatisch eines der inaktiven Interfaces aktiv.
Damit das ganze auch entsprechend Sinn macht, müssen natürlich die einzelnen Interfaces an unterschiedlichen Switches aufgelegt sein, so dass hier einerseits durch das Teaming und andererseits durch die Redundanz der Switches eine erhöhte Ausfallsicherheit gewährleistet wird.
Somit sind die Host-Systeme in allen Belangen redundant aufgesetzt, hier mal ein kleiner Überblick:
- Redundante Netzteile, angeschlossen an zwei getrennten Stromkreisen
- angeschlossen an zwei Switches je mit 2x 1Gbit
- Daten liegen auf einem virtualisiertem iSCSi-Storage, in sich ebenfalls komplett redundant, mit Raid 10
- fällt ein Hardware-Server aus, können die VM mit einem anderen Server vom Storage gestartet werden
- Host-Betriebssystem liegt auf dem Host-Server mit 15k rpm SAS Festplatten im Raid 1 + Hot Swap