Archive for the Geschäftlich category

Paketzusteller = Spassvogel

Gerade kam ein Paket an, DHL UPS oder wer auch immer das war kann ich nicht genau sagen.

Auf meine Frage was wir denn da wieder bekommen, schüttelte er das Paket, hielt es an sein Ohr und sagte nur: “Es tickt …” ;)

Hartes Wochenende

Dieses Wochenende war nicht zu unterschätzen und das lag nicht am den 4:0 Sieg von Deutschland gegen Argentinien.

Freitag ging der Tag, wie immer, gegen gegen 6 Uhr los. Der Tag war eigentlich ruhig und ich hatte schon 2 Stunden Training auf der Golfrange in Dortmund eingeplant. Mal nen Stündchen eher gehen.

Leider klappte es nicht so wie geplant. Ein Kundenproblem fesselte mich noch bis ca. 21 Uhr im Büro. Schlussendlich musste ich, die Umstände dafür sind belanglos, in unser Amsterdamer Rechenzentrum fahren um  einen Server neu zu installieren. Eines von den drei einzigen Serversystemen, welches keine RemoteManagementKarte hat und das einzige an dem der Stecker für die KvM nicht passte … Muphy lässt grüssen.

Leider wurde dann die A2 in Amsterdam noch von 5 auf eine Spur verengt und ich hatte 2 Schwerlasttransporte inkl. Begleitfahrzeuge vor mir, so das ich erst gegen 1 Uhr am Zielort war.

Am Ende war ich dann kurz nach 5 Uhr, ohne Schlaf, wieder zu Hause. Kurz nach 9 ging dann Telefon, mein Kollege Ralf sagte unsere Golfrunde für 12 Uhr ab. Ich habe mit dann aber noch um 11 Uhr zum Büro gequält und war um 12 Uhr pünktlich an der Golfrange um mit Sven nach einer knappen Stunde Warmspielen die Runde zu starten.

Das war noch nicht das Ende, sondern nur der Freitag bzw. Samstag Vormittag …

Die neue Providerbox, so sieht sie aus

Gestern haben alle unserer dogado Reseller eine E-Mail bekommen, in der wir sie dazu eingeladen haben sich die neue überarbeitete Version der Providerbox anzuschauen. Es handelt sich dabei um eine abgespeckte Version, in der alle Module deaktiviert sind und nur Einstellungen, Kundenübersicht und der Support-Bereich aktiviert sind.

Wichtig ist dieser Schritt, damit unsere Reseller in den nächsten Tagen schon vor dem Launch der neuen Providerbox ihr Design anpassen und für sich branden können. Hierzu gibt es einige Neuerungen, die es auch Leuten ohne jeglichen HTML oder CSS Kenntnisse ermöglicht ein komplett eigenes Layout entwerfen zu können. In den Einstellungen hat der Reseller nun folgende Möglichkeiten:

  • Layout – Man kann die komplette Farbgebung aller Bestandteile der Providerbox nach eigenen Wünschen anpassen und ein eigenes Logo hochladen. Anders als bei der alten Version, ist nun auch die Benutzeroberfläche des Resellers im eigenen Design, nicht nur die ihrer Kunden.
  • Subdomain – Hier können Reseller ihre eigene Subdomain unter der Domain providerbox.com einrichten, um den Kunden einen individuellen Login-Screen zu geben und direkten Zugriff auf die gebrandete Version zu ermöglichen. Außerdem gibt es die Möglichkeit eine komplett eigene Domain zu hinterlegen und diese auf die Providerbox weiterzuleiten, so dass die Kunden nicht über eine Providerbox-Subdomain auf das Portal zugreifen müssen.
  • Portalname – Man kann der Providerbox einen eigenen Produktnamen geben, wenn dies gewünscht ist.
  • Startseite – Ab sofort haben unsere Reseller auch die Möglichkeit sowohl ihren Resellern, als auch ihren Endkunden eine individuelle Startseite zu erstellen. Um dies so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir einen Editor implementiert, mit dem man unkompliziert ein optisch ansprechendes Layout entwerfen kann.
  • Kundensupport – Auch der Support-Bereich kann nun editiert werden, eine eigene Telefon-Nummer, E-Mail-Adresse und ein individualisierbares Kontaktformular kann angegeben werden, um den Kunden direkteren Kontakt zu ermöglichen.

Dies sind allein die Features der Individualisierung, hinzu kommen noch einige Überarbeitungen hinsichtlich der Usablity und noch einige zusätzliche Features, die allerdings erst mit der finalen Version sichtbar werden.

Maximale Redundanz bei den dogado virtuellen Servern

Mit der Einführung der neuen Windows 2008 Virtualisierungen führen wir ebenfalls ein neues Feature auf den Hostsystemen ein: erweiterte Redundanz.

Alle neuen Windows 2008 Hosts, auf denen Virtuozzo zum Einsatz kommt, werden zukünftig durch das sogenannte “Teaming mit FailOver“ eine doppelte Ausfallsicherheit haben.

Im Teaming werden mindestens 2 Netzwerkkarten zu einem virtuellen Interface gebündelt. Eines der beteiligten physikalischen Interfaces ist immer aktiv, die anderen lauern im Standby auf Ihren Einsatz. Für den Fall, dass das aktive Netzwerkinterface wegfällt, sei es durch ein defektes Interface am Server oder durch einen Ausfall des Switches, wird automatisch eines der inaktiven Interfaces aktiv.

Damit das ganze auch entsprechend Sinn macht, müssen natürlich die einzelnen Interfaces an unterschiedlichen Switches aufgelegt sein, so dass hier einerseits durch das Teaming und andererseits durch die Redundanz der Switches eine erhöhte Ausfallsicherheit gewährleistet wird.

Somit sind die Host-Systeme in allen Belangen redundant aufgesetzt, hier mal ein kleiner Überblick:

  • Redundante Netzteile, angeschlossen an zwei getrennten Stromkreisen
  • angeschlossen an zwei Switches je mit 2x 1Gbit
  • Daten liegen auf einem virtualisiertem iSCSi-Storage, in sich ebenfalls komplett redundant, mit Raid 10
  • fällt ein Hardware-Server aus, können die VM mit einem anderen Server vom Storage gestartet werden
  • Host-Betriebssystem liegt auf dem Host-Server mit 15k rpm SAS Festplatten im Raid 1 + Hot Swap

Wie gut kenne ich mein Unternehmen

XING hat ein neues “Quiz” im Angebot “Wie gut kennen Sie sich in Ihrem Unternehmen aus?”. Es geht darum Gesicherten den richtigen Namen zuzuordnen. Ich war eigentlich ganz gut, habe alle Gesichter erkannt. Sogar zu meinem eigenem Bild kannte ich den passenden Namen :)

Warum mein Blog gestern 2-3 Stunden schlecht zu erreichen war

Gestern, es ist vielleicht einigen Aufgefallen (glaube ich aber nicht ;) ), war mein Blog etwas schwerer zu erreichen. Mir hat es den Muttertag versaut und meiner Mutter auch, denn ich hatte Notfallsupport und musste mich um das Problem kümmern.

Wäre es nur meine Website gewesen, hätte ich sicher weiter Kuchen gegessen, war es aber leider nicht :(

Einer unserer Kunden wurde mit ein paar Gbit‘s beschossen, man kennt es auch als DoS-Attacke. Das hat dann dazu geführt, dass einige Zuleitungen über die auch unser Upstream zur Telekom verläuft, so voll waren das es aus bestimmten Bereichen zu Problemen kam unser Rechenzentrum zu erreichen. Betroffen waren z.B. alle Besucher die sich über T-DSL oder Versatel einwählen.

Optisch kann man das besser erfassen, wenn man sich unsere Traffic-Auswertungen ansieht.

Man sieht sehr schön, in der rechten aufgeschlüsselten Grafik, dass der Traffic nicht nur aus einem Netz kam, sondern verteilt über viele Peeringpunkte. Das Problem bei solchen Angriffen ist, dass es sich nicht nur um einen Angreifer handeltm, sondern in vielen Fällen um tausende IP Adressen die Traffic in das Netz senden. Diese ganzen “bösen” IP Adressen dann von den “guten” IP Adressen zu unterscheiden, ist die Arbeit der wir und unsere Firewalls sich dann widmen.

Schlussendlich haben wir den Traffic durch verschiedene Filter und Schutzsysteme minimieren können, so das auch dieser DoS-Angriff nach ca. 2-3 Stunden eingedämmt war und alles wieder seinen normalen Weg gehen konnte. Muttertag war da allerdings schon vorbei ….