18. 02. 11
Da wir unser DNS Modul in der Providerbox für alle Kunden, Partner, Reseller und auch Neukunden kostenlos anbieten, konnten wir die letzten Monate ein starkes Wachstum verzeichnen. Natürlich sehr zu unserer Freude, weniger zu der Freude unserer Nameserver, die liefen nämlich am Limit.
Aktuell sprechen wir hier über mehr als 40.000 DNS Zonen, die unser System derzeit im Kundenauftrag verwaltet. Jeden Monat kommen mehr als 1000 neue Zonen dazu, dass birgt einiges an Verantwortung und auch Leistung die wir bringen müssen. Auch wenn das System kostenlos ist, muss es zu immer stabil und sicher funktionieren, immerhin liegt auch unser kompletter Domainbestand in diesem System!
Mit zunehmender Menge konnten wir sehen, wie sich die DNS Abfragen mehr und mehr in die Länge zogen. Im Duchschnitt dauerte die Abfrage 72ms, was eindeutig zu lange ist. Aus diesem Grund haben wir die komplette Struktur der Nameserver überarbeitet.
In dem neuen Setup kommen als Basis 3 unserer virtuellen Server Linux LARGE zum Einsatz. So stehen jedem DNS Server neben Speicherplatz auf unserem RAID10 System mit SAS Platten auch bis zu 8GB RAM zur Verfügung. Genügend Ressourcen für das Wachstum der Nameserver, welches wir in den letzten Monaten beobachten durften.
Aus Gründen der Redundanz liegen die Server auf verschiedenen Systemen und bauen nicht alle auf der gleichen Virtualisierungs-Lösung auf. Eine Verteilung auf verschiedenen Abschnitte im Rechenzentrum, redundante Anbindung der Systeme und auch verschiedene IP-Adressbereiche bringen zusätzliche Sicherheit und Redundanz.
Oft fragen mich Interessenten wo der Haken ist bei dem kostenlosen Angebot …. es gibt keinen! Kostenlos, heisst kostenlos – ohne eine Beschränkung auf die Menge der Domainnamen, DNS Zonen oder Records. Für uns ist das DNS Modul eine Serviceleistung, für Bestandskunden und auch für Neukunden. Wie kann man besser überzeugen, als mit Leistung und Service, probieren Sie es einfach mal aus!
20. 07. 10
Gerade kam ein Paket an, DHL UPS oder wer auch immer das war kann ich nicht genau sagen.
Auf meine Frage was wir denn da wieder bekommen, schüttelte er das Paket, hielt es an sein Ohr und sagte nur: “Es tickt …” ;)
04. 07. 10
Dieses Wochenende war nicht zu unterschätzen und das lag nicht am den 4:0 Sieg von Deutschland gegen Argentinien.
Freitag ging der Tag, wie immer, gegen gegen 6 Uhr los. Der Tag war eigentlich ruhig und ich hatte schon 2 Stunden Training auf der Golfrange in Dortmund eingeplant. Mal nen Stündchen eher gehen.
Leider klappte es nicht so wie geplant. Ein Kundenproblem fesselte mich noch bis ca. 21 Uhr im Büro. Schlussendlich musste ich, die Umstände dafür sind belanglos, in unser Amsterdamer Rechenzentrum fahren um einen Server neu zu installieren. Eines von den drei einzigen Serversystemen, welches keine RemoteManagementKarte hat und das einzige an dem der Stecker für die KvM nicht passte … Muphy lässt grüssen.
Leider wurde dann die A2 in Amsterdam noch von 5 auf eine Spur verengt und ich hatte 2 Schwerlasttransporte inkl. Begleitfahrzeuge vor mir, so das ich erst gegen 1 Uhr am Zielort war.
Am Ende war ich dann kurz nach 5 Uhr, ohne Schlaf, wieder zu Hause. Kurz nach 9 ging dann Telefon, mein Kollege Ralf sagte unsere Golfrunde für 12 Uhr ab. Ich habe mit dann aber noch um 11 Uhr zum Büro gequält und war um 12 Uhr pünktlich an der Golfrange um mit Sven nach einer knappen Stunde Warmspielen die Runde zu starten.
Das war noch nicht das Ende, sondern nur der Freitag bzw. Samstag Vormittag …
17. 06. 10
Gestern haben alle unserer dogado Reseller eine E-Mail bekommen, in der wir sie dazu eingeladen haben sich die neue überarbeitete Version der Providerbox anzuschauen. Es handelt sich dabei um eine abgespeckte Version, in der alle Module deaktiviert sind und nur Einstellungen, Kundenübersicht und der Support-Bereich aktiviert sind.
Wichtig ist dieser Schritt, damit unsere Reseller in den nächsten Tagen schon vor dem Launch der neuen Providerbox ihr Design anpassen und für sich branden können. Hierzu gibt es einige Neuerungen, die es auch Leuten ohne jeglichen HTML oder CSS Kenntnisse ermöglicht ein komplett eigenes Layout entwerfen zu können. In den Einstellungen hat der Reseller nun folgende Möglichkeiten:
- Layout – Man kann die komplette Farbgebung aller Bestandteile der Providerbox nach eigenen Wünschen anpassen und ein eigenes Logo hochladen. Anders als bei der alten Version, ist nun auch die Benutzeroberfläche des Resellers im eigenen Design, nicht nur die ihrer Kunden.
- Subdomain – Hier können Reseller ihre eigene Subdomain unter der Domain providerbox.com einrichten, um den Kunden einen individuellen Login-Screen zu geben und direkten Zugriff auf die gebrandete Version zu ermöglichen. Außerdem gibt es die Möglichkeit eine komplett eigene Domain zu hinterlegen und diese auf die Providerbox weiterzuleiten, so dass die Kunden nicht über eine Providerbox-Subdomain auf das Portal zugreifen müssen.
- Portalname – Man kann der Providerbox einen eigenen Produktnamen geben, wenn dies gewünscht ist.
- Startseite – Ab sofort haben unsere Reseller auch die Möglichkeit sowohl ihren Resellern, als auch ihren Endkunden eine individuelle Startseite zu erstellen. Um dies so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir einen Editor implementiert, mit dem man unkompliziert ein optisch ansprechendes Layout entwerfen kann.
- Kundensupport – Auch der Support-Bereich kann nun editiert werden, eine eigene Telefon-Nummer, E-Mail-Adresse und ein individualisierbares Kontaktformular kann angegeben werden, um den Kunden direkteren Kontakt zu ermöglichen.
Dies sind allein die Features der Individualisierung, hinzu kommen noch einige Überarbeitungen hinsichtlich der Usablity und noch einige zusätzliche Features, die allerdings erst mit der finalen Version sichtbar werden.
17. 06. 10
Mit der Einführung der neuen Windows 2008 Virtualisierungen führen wir ebenfalls ein neues Feature auf den Hostsystemen ein: erweiterte Redundanz.
Alle neuen Windows 2008 Hosts, auf denen Virtuozzo zum Einsatz kommt, werden zukünftig durch das sogenannte “Teaming mit FailOver“ eine doppelte Ausfallsicherheit haben.
Im Teaming werden mindestens 2 Netzwerkkarten zu einem virtuellen Interface gebündelt. Eines der beteiligten physikalischen Interfaces ist immer aktiv, die anderen lauern im Standby auf Ihren Einsatz. Für den Fall, dass das aktive Netzwerkinterface wegfällt, sei es durch ein defektes Interface am Server oder durch einen Ausfall des Switches, wird automatisch eines der inaktiven Interfaces aktiv.
Damit das ganze auch entsprechend Sinn macht, müssen natürlich die einzelnen Interfaces an unterschiedlichen Switches aufgelegt sein, so dass hier einerseits durch das Teaming und andererseits durch die Redundanz der Switches eine erhöhte Ausfallsicherheit gewährleistet wird.
Somit sind die Host-Systeme in allen Belangen redundant aufgesetzt, hier mal ein kleiner Überblick:
- Redundante Netzteile, angeschlossen an zwei getrennten Stromkreisen
- angeschlossen an zwei Switches je mit 2x 1Gbit
- Daten liegen auf einem virtualisiertem iSCSi-Storage, in sich ebenfalls komplett redundant, mit Raid 10
- fällt ein Hardware-Server aus, können die VM mit einem anderen Server vom Storage gestartet werden
- Host-Betriebssystem liegt auf dem Host-Server mit 15k rpm SAS Festplatten im Raid 1 + Hot Swap
20. 05. 10
XING hat ein neues “Quiz” im Angebot “Wie gut kennen Sie sich in Ihrem Unternehmen aus?”. Es geht darum Gesicherten den richtigen Namen zuzuordnen. Ich war eigentlich ganz gut, habe alle Gesichter erkannt. Sogar zu meinem eigenem Bild kannte ich den passenden Namen :)
